Grenzüberschreitend

Die Leichtigkeit und Bewegtheit im unmittelbaren Erleben von Musik, die Überwindung der Grenze von Musiker*in und Zuhörer*in Musik und vergleichbar Maler*in und Bildbetrachter*in sind Thema dieses Werkes. Hintergrund ist das Erlebnis des Auftrittes einer jungen aus Afghanistan stammenden Sängerin im neuen Lebensumfeld der norddeutschen Provinz. F. interpretierte ein Lied eines afghanischen Popstars.

Es war für mich das Erlebnis des Einsseins mit dem Idol – aber von F. auch mit sich selbst. Ernsthaftigkeit, Hoffnung, Schillern, Schweben. Verwoben mit den Erinnerungen an die Heimat, an die Träume vom kindlich einfachen, besseren Leben, das Musik dort verkörperte. Mit der Online-Welt in Folge des Liedes – eine Welt glänzender Fernsehauftritte mit guten Musikern und begeisterten Zuschauern im heutigen Afghanistan. Welt der jungen Frau, die es zu uns bringt.

Als Maler habe das Erfahrene deshalb in ein flackerndes Lichtwerk gebracht, gesetzt aus Elementen eigenen Erlebens eines Konzertes in Gnoien und den changierenden, blattgoldenen Eindrücken der Zuschauermitschnitte von Auftritten im Staatsfernsehen des Mittleren Ostens, die sich in den Onlinenetzwerken unserer Welt fanden.